Ton zerbröselt in meinen Händen
Die klamm sind vom Wind
Gerade hatten diese Finger noch
Kind getippt
© Dominik Alexander / 2025
Welcome to my creative mind!
Ton zerbröselt in meinen Händen
Die klamm sind vom Wind
Gerade hatten diese Finger noch
Kind getippt
© Dominik Alexander / 2025
Schwer ruht das Antlitz am Glas
Nass sind die Straßen
Doch sie glitzern nicht
Im ersten Sonnenlicht
© Dominik Alexander / 2025
Draußen verschlingt ein Habicht die letzten Sonnenstrahlen
Ich fahre ihnen wieder nur hinterher
Es ist schwer an einem Tag im Herbst
Da kommt das Leben oft nicht mehr hinterher
© Dominik Alexander / 2024
Der Schutzmantel der Zeit legt sich langsam um mich und schnürt mir die Kehle zu. Vieles von dem was ist, lässt sich, bei Tage betrachtet, in den nächsten Abend fallen.
© Dominik Alexander / 2024
es fällt schwer
sich immer zu beherrschen
sich selbst ins tintenfass zu sperren
die schwere nässe spüren
© Dominik Alexander / 2024
Was soll ich sagen?
Soll ich’s wagen?
Zu konstatieren
Dass ich die Adventszeit nicht sehr mag?
© Dominik Alexander / 2023
Durch den Regen hindurch hört er nachts immer ihre Schreie. Dann bellt ein Hund. Dann ist wieder alles still. Nur der Regen spült den täglichen Müll von der Straße.
© Dominik Alexander / 2023
Vielstimmig ist das Land
Sand schmiegt sich an meine Zehen
Sehen wir denn nicht alle den Horizont
Im Norden weitergehen?
© Dominik Alexander / 2023
Ich höre rauschende Gestade
segensreiche Friedensrufer
Steinewerfer hier am Fluss
gedankenloser Hochgenuss
© Dominik Alexander / 2023
Mit meinem Provisorium am Zahn schwinge ich mich zehn Minuten später wieder aufs Rad. Die Sonne steht diesmal in meinem Rücken. Doch mein Kopf ist leer. Wegen meiner Vorfreude auf die produktive Wartezeit, die mir entgangen ist.
© Dominik Alexander / 2023