Worte sind die Messer dieser Tage
Menschen werfen sie aus
Wie Haken an einer Angel
In einen stillen See hinein
Es kann gut sein
Dass ich die Würmer noch verliere
Ein Sandkorn nur genügt
Und ein Berg gerät ins Rollen
Wer will denn heut’ nicht wollen
Ein jeder will gern sein
Der Andere soll ins Innere schauen
Doch blickt er nur vorbei
Im aufgebauschten Einheitsbrei
Sind die gewetzten Messer nur virtuell
Die Menschen sind es leider nicht
Sie sitzen vor den Tastaturen
Hinterlassen blutige Spuren
In der jenseitigen Welt
Wo Wasser das Land erobert
Und Menschen Feuer legen
War es nicht ein Segen
Erleichterung mit technischem Fortschritt
Doch wie der Mensch sich von Arbeit entfernt
Flieht er vor sich selbst.
© Dominik Alexander / 2023
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