Religion ist an und für sich der Anfang vom Ende

Wenn ich die Themenfindung dem Moral-o-mat überlasse, schwebt mein Geist irgendwo zwischen Dilirium und Gemüse. Wahrscheinlich liest sich der Text auch so. Doch den Pinguinen wird das gleich sein.

© Dominik Alexander / 2025

ab itur

Ein falsch abgetrenntes Abitur in einem Gesetzestext inspiriert mich heute in meiner Funktion als Lektor zu einem Prosagedicht mit historisch-kritischem Kommentar.

© Dominik Alexander / 2025

Erst im zweiten Wahlgang

bevor das unvermeidliche geschieht
spucken wir ihm noch einmal in die suppe
ist ohnehin schon salzig

© Dominik Alexander / 2025

Ich schulde mir heute mal einen Text

Befreuend oder befreiend – wer kann das schon sagen? Heute habe ich mal keinen Text geschrieben, sondern eine Utopie. Ab und zu muss man auch mal träumen.

© Dominik Alexander / 2025

Sonnet #76: Weltfriedensordnung

Verspür’ ich denn das Licht vom Weihnachtsstern
Am Firmament zu fortgeschritt’ner Stunde
Der Weltenfrieden ist mal wieder fern
An Ketten rasseln tollwutzahme Hunde

© Dominik Alexander / 2024

Morgens ist das Leben noch heiter

Morgens ist das Leben noch heiter
Dann springen wir vom Warmen in die Kälte hinein
Wollen immer weiter
Zum Greifen sind alle Träume aus der Nacht

© Dominik Alexander / 2024

Ums Leben würfeln

Ach, weißt du, es ist im Grunde gar nicht schwer. Stell dir vor, du fühlst dich leer, ausgelaugt, ohne tiefe Gedanken. Dennoch stehst du überall vor Schranken, an denen nie ein Zug vorüberrollt.

© Dominik Alexander / 2024