Sonntagsfrage: Welchen Unterschied macht das Täterprofil bei Amokfahrten?

Amokfahrten sind hochpolitisch. Nicht nur, weil (islamistische) Attentäter gerne Allahu akbar! schreien, sondern vor allem, weil sich im Danach alle politischen Richtungen in ihren Beileidsbekundungen und Betroffenheitsposts zum Täterprofil verhalten. Die Opfer gehen meist in der Anonymität unter; die Täter werden medial hofiert – oder eben gerade nicht. Ein Zeitbild aus Deutschland im Jahre 2025.

Nach jeder Amokfahrt sollte eigentlich eine Frage Priorität haben: Hätte sie verhindert werden können? Und hier spreche ich nicht von Steinpollern, Absperrgittern, Trennwänden oder Polizeifahrzeugen als Puffer. Das würde voraussetzen, dass Amokfahrten immer nur auf großen Plätzen geschehen, auf denen viele Menschen, also potentielle Opfer, sind. So ist es aber nicht. Amokfahrten geschehen dort, wo Autos fahren, also auch auf ganz normalen Straßen oder sogar Fußgängerwegen. Nimmt man den alltäglichen Autoverkehr mit in den Blick, käme man auf die einzige Lösung: Parkplätze an der Peripherie von Städten bauen und den Autoverkehr in den Innenstädten verbieten.

Dass das nicht geschieht, dafür sorgt schon die CDU. Wie sieht deren Schutzkonzept aus? Ausweisen und abweisen, auch Menschen mit Recht auf Asyl. Das bricht zwar EU-Recht, doch das ist der CDU schließlich gleichgültig, wie wir aus jahrelanger Erfahrung wissen. Sollte es wirklich so weit kommen, wären auch alle legal in Deutschland lebenden Ausländer betroffen. Viele Arbeitskräfte, deren Arbeit keinem einzigen Deutschen weggenommen wird, denn die meisten Deutschen wollen oder können deren Arbeit gar nicht leisten.

wird noch fortgesetzt.


        © Dominik Alexander / 2025

Thanks for sharing your thoughts!

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.