Nach vier Stunden Schlaf hat der Mensch genug
Hinter den Gardinen lauert stets der Selbstbetrug
Er fliegt ins Bad
Duscht sich kurz ab
Und verlässt dann den Körper im Schlummer —
Sein Tag schleppt sich dahin ins Gedankennichts
Von früh bis spät bekümmert angesichts
Der Welten Lage
Er braucht ‘ne Trage
Für seines gebrochenen Herzens Kummer —
Den Abend sehnt er täglich schon sehr früh herbei
Ohne Ambitionen ist ihm Arbeitseifer einerlei
Er trinkt ein Bier
Doch morgen vier
Und pfeift auf nächtliches Gewummer.
© Dominik Alexander / 2025
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