Am Morgen legt sich Nebel über Dächer
Das Elbtal ist ein Bett für Feuerdunst
Natur ist diesmal nicht der grimme Rächer
Der Mensch focht an die heiße Sommersbrunst
Kein Regen hilft dabei, den Brand zu löschen
Der Wind hat über Nacht zum Fluss gedreht
Im Lebensraum von Fischen und von Fröschen
Wird Wasser rar und Sand hineingeweht
Die Luft ist heiß und kaum zu atmen hier
Wo Berge mit den Wolken einig sind
Nach Hause trau ich mich erst kurz nach Vier
Der Feuerrauch macht mich beinahe blind
Ein Wald versinkt im Feuer uns’rer Tage
Dass wir am Arsch sind, ist ja keine Frage.
© Dominik Alexander / 2025
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