zurückgeworfen
auf gemeinsamen sinn
und gleichmäßiges sein
durchpflügen meine gedanken ein feld
das meine füße erst noch beschreiten wollen
sie bereiten ein feld
für die zukunft
für jenseitiges wissen
was gegenwärtig
immer nur forschen sein kann
erklimme ich im reigen
meiner träume
meiner ahnungslosen worte
eine höhe ohne tiefgang
gefrieren meine fingerspitzen
eine kälte als klagen
kein versagen
aber verzagen
am weltschmerz
der unweigerlich übergreifen muss
wenn er umzingelt
tagein tagaus
und näherkommt —
wir glauben
dass doch unsere welt
immerhin eine kugel ist
wir können fliehen
wenn die umstände es erfordern
doch je mehr wir vermeintlich wissen
um die umstände
nicht nur bei uns
sondern auch anderswo
wohin sollen wir denn fliehen
wenn nicht dahin
wo die umstände
vielleicht sogar noch schlimmer sind —
deshalb will ich
wenn die umstände hier
unerträglich sind
gedankenlos in die welt
die sprache nicht sprechen
wohin es mich treibt
nichts verstehen
alles nur sehen
die schönheit der natur
die uns geblieben —
ein haus und ein baum
mehr braucht es kaum.
© Dominik Alexander / 2026