ich kann nicht aus meiner haut

nichts schlichtes ist mir fern
ich hätte den winter gern
wenn er mir winter schenkte
den schnee mir lenkte
auf das offene haar
wie sonderbar
da sind schon erste frühlingsblüten
mit ihnen dieses wüten
der herbstlichen stürme
die hohen türme
bieten keinen schatten
wir können nur ermatten
im sommersdunst
in hitziger brunst
durchs ganze jahr
wie unsagbar
und klein
gemein
nicht
auf sicht
fahren wir alle nur
und bleiben doch stur
in unserer haut.


        © Dominik Alexander / 2024

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