Umschattet hinter Glas dringt tiefes Dröhnen an mein Ohr
Die Nacht brach ein vor vielen Stunden schon
Hab lange nicht auf die Vergänglichkeit geachtet
So spüre ich die Müdigkeit aus anderm Zimmer
Jenseits der Türen weiche Daunen locken
Doch dumpfes Grollen rollt noch immer näher aus dem Moor
Von jenseits der menschenunterspülten Straßen
Dort wo Morgentau auf Wiesen noch ein wenig länger liegt
Spür ich ein kaltes Lachen meine Kehle verschließen
Ist es nicht Zeit für etwas Stille in der Nacht
Für Dunkelheit im knarzenden Gebälk des Dachbodens
Öffne nur das Fenster für Seelenschauer bis zum Morgen
Die Stille lacht ihr dunkles Lachen mir ins Haar
So lieg ich wach in diesen kühlen Nächten auf der Lauer
Bis eines Tages ich mit der Stille lachen kann.
© Dominik Alexander / 2025