Sechzehn Sätze um die Endlichkeit der Welt am Übergang zur Unendlichkeit des Universums

Das Messer trägt er stets griffbereit in der Tasche.

                                Wenn es kälter wird, verliert alles seine Farbe.

Die Historie hat er schon immer verabscheut, obwohl er ein Kind der Vergangenheit ist.

                                Das ganze Land ist ja endlos, solange es beim Wachsen der Gräser den Halt zum Himmel nicht verliert.

Als er eingerahmt in die Wellen des Atlantiks sein Sein beendet, glaubt er, im Träumen noch ein wenig Halt zu finden.

                                Violette Rosenblätter sinken auf eine Erde, die das Jenseits noch immer nicht vermisst.

Schließlich fügt sich ein Schritt zum nächsten, die er aber immer nur im Kreis zu gehen vermag.

                                Blutleeres Flussufer sucht die Spuren, die der Wind nicht bewahren will.

Hinunter führt ein Weg ohne Stufen, nur mit ein paar Grasbüscheln, an denen er sich aus Trotz nicht festhält.

                                Petersilie und Ampfer treffen auf die Hagebutte, die mit dem Stacheldraht kämpft.

Verloren ist ja so lange nichts, bis er den Zeisig aufspürt und die Jagdgesellschaft zum Teufel schickt.

                                Allein vergisst die Sonne ihr Strahlen.

Nur müde sein ist ihm auf Dauer eine Streuobstwiese.

                                Ein Habicht verliert seine wichtigste Feder beim Ausruhen auf einem erhabenen Stein.

Kleinigkeiten dauern ihm stets zu lange.

                                Für die Feldmaus ist der Elefant ein Trabant.


        © Dominik Alexander / 2023
        © Cdd20 (image)

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