mich sinken lassen
wohin auch immer
ertrinken im rausch
gedankenlos und dann
entfliehen in das
was über mir
unendliches erreicht
ich schaue in meine augen
traue meinen worten
nicht über den weg
hilfreiches dunkel
längst vergilbte briefe
bekannte schrift
nichts neues mehr
wünsch ich mir nichts
bekomm ich alles
sei auf der hut
wunschloses glück
nichts als gesellig
keit im ablasshandel
der kirchenwelten
ein leben nur
im siedepunkt der zeit
was wollen metaphern
in tonloser sprache
wach ertrage ich
mich um vieles
leichter als dich
geschichte im sog
engelsgleiches träumen
schon wieder eine stunde
weniger vom sein.
© Dominik Alexander / 2024