Es ist ja für jeden neu, dass wir das Leben leben.
Wenn wir alles um uns vergessen,
bleiben wir dem Alten treu.
Das Eine und das Viele
Wie ich nach dem Einen giere
Nach dem andern nicht
Steht es mir ins Gesicht geschrieben
Die Sehnsucht nach Meer
Dann will ich es nicht mehr
Heiser sage ich das eine Wort
Aura oder Aurora
Manchmal will ich einfach fort
Am Übergang von Land zu Wasser
Wird mein Gesicht stetig nasser
Von Tränen oder Gischt
Die Erde schiebt das Tageslicht
Ins dunkle Morgen
Für etwas Rast im Lauf.
Es ist ja für jeden anders, wie wir das Leben leben.
Wenn wir nur ein wenig über den Tellerrand sehen,
wird es für alle besonders.
© Dominik Alexander / 2024