das rauschen in den ohren hallt nach
als wittere es ungemach
das dunkel in den ästen hängt
sich dann in sein gehirn verfängt
und nicht mehr lässt vom schwerenöter
aus der ferne kläfft ein köter
der am letzten knochen nagt
bald hängt er am zaun und klagt
nach einem frischen bissen
nie mehr will er missen
das frische blut aus einem tier
es muss nicht sein ein stier
ein huhn genügt ihm schon zum anfang
nun denkt er sich zum tagesausklang
hier will ich doch nicht länger leben
habe sicher noch etwas anzustreben
will jagen und ein rudel haben
mich an eigenem erfolge laben
und nicht bloß immer wieder hören
lauernde krähen in ihren chören
die sich zusammenrotten in der früh
während ich mich hier abmüh
dass postboten jenseits des grundstücks bleiben
was habe ich es satt, so sehr zu leiden
die krähen jedoch lachten bloß
was für ein wehleidiger kloß
dieser kläffer doch nur ist
von uns wird er nicht vermisst
das ist mal sicher
und unter lautem gekicher
stoben sie davon.
© Dominik Alexander / 2024