Abblendlicht

Mach dich vom Acker
Mit deinem Gegacker
Deinen tierischen Lauten
Auf unbebautem

© Dominik Alexander / 2024

Moment des Übergangs

Wieder einmal wache ich auf und versuche, meine Gedanken zu sammeln. Woran habe ich zuletzt gedacht? Also vor gefühlt einer Sekunde?

Gedanken vom Einschlafen und Aufwachen.

© Dominik Alexander / 2024

Jeder Tag ist wie ein Neuanfang

Hat mir der Mond noch was zu sagen
Wagen wir uns in den Tag hinein
Klein nur sind doch alle Sorgen
Morgen lädt das Helle wieder ein

© Dominik Alexander / 2024

Das blaue Licht

Er läuft mit Hunger durch die Straßen
Ihn begleitet das blaue Licht
Aus den Schaufenstern der verschlossenen Läden
Aus den Kneipen

© Dominik Alexander / 2024

Besinnung unter Neuanfang

Die Sterne zittern sich durchs Himmelreich
Der Mond ist schmal doch mitnichten bleich

© Dominik Alexander / 2024

Sonnet #62: Himmelwärts

Die Wolken sind zerrissen über allem
Was hier und da die Toleranz zersetzt
Bei Licht betrachtet sammeln sie in schnellem
Hinübergleiten alles, was sie hetzt

© Dominik Alexander / 2024

Der Wind und der Tee

Ich schlürfe an meinem lauwarmen Tee, während draußen der Wind lautstark heult. Den Wind kann ich nicht beeinflussen. Doch wieso eigentlich nicht?

© Dominik Alexander / 2024

der mond ist nur im deutschen männlich

die schmale sichel des mondes ist heute nacht meine gedankenschaukel
da wir
wenn wir in den himmel schauen
zweidimensional denken

© Dominik Alexander / 2024

AUR(or)A

Es ist ja für jeden neu, dass wir das Leben leben. Wenn wir alles um uns vergessen, bleiben wir dem Alten treu.

© Dominik Alexander / 2024

Sonnet #57: Traumtänzer

Gespenster hängen in den tiefen Träumen
Das Licht springt an und geht bald wieder aus
Was wir an Unrat uns ins Hirn verräumen
Will irgendwann vollständig wieder raus

© Dominik Alexander / 2024