Gespenster hängen in den tiefen Träumen
Das Licht springt an und geht bald wieder aus
Was wir an Unrat uns ins Hirn verräumen
Will irgendwann vollständig wieder raus
Wir tanzen durch die Nacht bis morgen früh
Die Träume werfen Schatten an die Wand
Was ich beim Wandeln nun dazu noch sprüh’
Bleibt Schlafenden zur Gänze unbekannt
Im Walzertakt bezirzen sie den Geist
Die Tänzer durch die Träume aller Menschen
Am Morgen sind sie längst verschwunden meist
Bleibt nur zurück ein sehnsuchtsvolles Wünschen
Im Traumtanz lässt sich jeder Tag ertragen
Denn so befreit kann jeder nun das Neue wagen.
© Dominik Alexander / 2024
© Alexandr Ivanov (image)