Gestade der Träume

Frühlingsdüfte sind es, die uns verführen. Zum Nachspüren in uns hinein. Wenn so vieles hinaus will, doch es draußen wieder regnet. Dann schließt sich die Tür und die Augen fallen zu.

© Dominik Alexander / 2023

Schwarze Hände. Kalt

Und dann hab ich mich am Ufer versteckt
Mein Freund ist währenddessen kläglich verreckt
Irgendwo im wüsten Land
Völlig unbekannt, unerkannt

© Dominik Alexander / 2023

Bilder vor unseren Augen

Nebel lichtet sich selten
Wenn wir schon Jahre über diese Erde gleiten
Ein Planet auf dem wir leben
Rund und ohne Ende

© Dominik Alexander / 2023

Hier ist (k)ein Mensch

Ein Flackern erreicht die Gischt
Aus den Tiefen des dunklen Blaus
Aus der unendlich scheinenden Tiefsee

© Dominik Alexander / 2023

Gefichtenfaselei

Wer ist denn schon bereit
Nur noch ans Jetzt zu denken
Wenn sie sich lichten
Diese wirklich alten Fichten

© Dominik Alexander / 2023

Sonnet #10: Morgenma(h)l

Das ewig gleiche Bild trägt schwer am Geist
Wenn Zitterpappeln hängen vor dem Fenster
Wir Kinder wünschen uns nur Stille meist
Denn fürchten wir bei Nacht des Geists Gespenster

© Dominik Alexander / 2021

Zugvögel

Wer nur wartet
Worauf?
Während Vögel gen Süden starten
Kälte unter die Erde kriecht

© Dominik Alexander / 2020

Kolumne 666: Feuerstein

Der Tod kommt. Unweigerlich. Doch wie geschieht der Tod? Was bedeutet er für den Sterbenden? Und was für die Hinterbliebenen? Eine Bestandsaufnahme in meiner Kolumne 666.

© Dominik Alexander / 2020