Das Summen wird lauter und senkt sich herab
Auf die Wiesen
Auf die Straßen
Doch nicht ganz hinein ins feuchte Grab
Die Laute schwillt an und der Barde spielt
Das Lied von der Vergänglichkeit
Worauf immer er damit zielt
Kommt beim Publikum anders an
Mal als Toben und Tosen
Dann als ein himmlich Liebkosen
Irgendwann als Reigen
Unter saftigen Feigen —
Das Summen schwillt an und schwingt sich empor
Da steht er nun als lauter Tor
Er schreibt und schreibt
Und singt geschwind
Von den Niederungen der Menschen
Ihren Aventüren
Ihren Allüren
Er stellt sich nicht dar
Sondern beobachtet nur
Und hat er genug
Wandert er raus in die Natur
Wo er stets neue Kräfte findet —
Mein Licht ist nur ein kleines und vergänglich
Doch freute ich mich heute
Vielleicht ein wenig überschwänglich
Über eintausend Sterne bereits
In diesem Jahr
Die mein Haupt umkreisen
Und Schneisen schlagen
Ins Dickicht aus Worten
Weil ich immer noch glaube
Ich könnte mit vielerlei Sorten
Die eine Sprache finden
Die zu mir passt.
© Dominik Alexander / 2023
Und wieder ein ganz großartiger Text. Vom Feinsten 👍🌼
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Hab vielen Dank, Friedrich, und ein schönes Wochenende :)
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