Wir gehen auf in Stille und Bedacht
Vermissen nichts im schroffen Land der Berge
Denn niemand äußert Missmut und Verdacht
Bedroht uns nicht einmal ein übler Scherge
Doch dies Gebaren regt im Volk laut Unmut
Wer ist der Mensch, der Einsamkeit hier sucht?
Der Pöbel glaubt recht schnell an Hass und Armut
Wer Menschen scheut, ist sicher schlecht betucht
So prallen fremde Welten aufeinander
Ein Jeder glaubt vom Andern ohne Wissen
Und kommt dann noch das Leben durcheinander
Dann fühl’n sich alle ganz und gar beschissen
Die einen lieben Glitzer, Glanz und Tand
Den andern ist das gänzlich unbekannt.
© Dominik Alexander / 2023
© Aberrant Realities (image)