Das Sauwetter blende ich an diesem Vormittag aus. Meine erste Fahrt führte mich von meinem Zuhause weg. Jetzt biege ich auf die lange Gerade des Großen Gartens. Ein gelber Leuchtpunkt im verwaschenen Grün.
© Dominik Alexander / 2024
Welcome to my creative mind!
Das Sauwetter blende ich an diesem Vormittag aus. Meine erste Fahrt führte mich von meinem Zuhause weg. Jetzt biege ich auf die lange Gerade des Großen Gartens. Ein gelber Leuchtpunkt im verwaschenen Grün.
© Dominik Alexander / 2024
und wenn ich doch das licht seh in der nacht
wie um uns her die zuversicht entfacht
wenige gedanken sind es nur
dennoch scheint es gegen die natur
© Dominik Alexander / 2024
Zuweilen wünsche ich mir, nicht so viel zu denken, sondern mehr zu sagen. Dem Wust an gedankenloser, verschwendeter Sprache etwas mehr Substanz entgegenzusetzen. Doch wer kann schon aus seiner Haut?
© Dominik Alexander / 2024
ich will schlafen
einfach nur schlafen
schlafen will ich
schlafen
© Dominik Alexander / 2024
und dann wird er eines tages in die welt geworfen
nacktes fleisch auf nackte erde
und dann entdeckt er die sprache
doch still sollst du sein
© Dominik Alexander / 2024
Ich weiß nicht mal, ob das wirklich ein Ort ist
Oder doch nur eine Frucht
Datteln können wir auf jeden Fall essen
Und wer etwas zu essen hat
© Dominik Alexander / 2024
Ich schlage eine Brücke
Vom Gestern zum Heute
Ich lege mich hin
Schlafe ein
© Dominik Alexander / 2024
sie drehen kurz vor Mitternacht noch ihre Runden
auf einem alten Moped
ohne geräuschsarmen Auspuff
wahrscheinlich wenig Treibstoff
© Dominik Alexander / 2024
Da stehen wir also. Es bleibt trocken. Der Himmel ist sternenklar. Sagt mir die Wetter-App. Nur dass ich von hier natürlich keine Sterne sehen kann. Wäre auch ein Wunder bei all dem Lichtsmog.
© Dominik Alexander / 2024
Wer sind wir denn, dass wir die Letzten achten
Dass wir betrachten nur, was dieses Land im Kleinsten auseinandertreibt
Wenn nur der Erste bleibt und alle anderen gehen
© Dominik Alexander / 2024