Wenn der SUV ins Horn bläst, kommt Regen ganz recht. Bereits vorhandene Pfützen bereiten sich auf die Einschläge vor, sammeln sich zum Ausschwärmen, liegen dunkel und abgründig auf der Lauer.
© Dominik Alexander / 2023
Welcome to my creative mind!
Wenn der SUV ins Horn bläst, kommt Regen ganz recht. Bereits vorhandene Pfützen bereiten sich auf die Einschläge vor, sammeln sich zum Ausschwärmen, liegen dunkel und abgründig auf der Lauer.
© Dominik Alexander / 2023
Aus meinen Augen schaut ein Ich
Es säuselt leise: erkenne dich !
Carpe diem in die Nacht hinein
Fürchte nicht den Mondenschein
© Dominik Alexander / 2023
Gewiss lag es auch an der Unverbindlichkeit des Deutschlandtickets: Fahre ich nicht heute, kann ich das auch morgen. Der neue Monat ist bereits bezahlt; teurer wird es also nicht.
© Dominik Alexander / 2023
Ich friere im Morgenpullunder
Es ist ja auch kein Wunder
Denn ich trage sonst nichts anderes am Leib
© Dominik Alexander / 2023
Um elf Uhr nachts klingen die Kirchenglocken viel heller. Am Morgen um fünf klingt es ähnlich, nur dumpfer, taubeschwert. Doch bald übertönt vom Straßenlärm und sonstigem Treiben, das den Menschen vorwärts zieht.
© Dominik Alexander / 2023
Ein Tiefdruckgebiet zieht durch das Fiberglas
Kalte Hände, soweit der Atem reicht
© Dominik Alexander / 2023
Sich lyrisch fühlen; das ist dieses Hochgefühl, in dem man meint, alles verstanden zu haben, alle Menschheitsfragen gelöst, alle Probleme aus der Welt geschafft.
© Dominik Alexander / 2022
Ein Hauch von Müll entlädt sich an der Straße
An jeder Ecke, um genau zu sein
Die süße Fäulnis fliegt in einem Maße
Dass Demut hilft beim Morgenlauf allein
© Dominik Alexander / 2022
Ich möchte gerne zuversichtlich sein
Doch kann ich nicht den zarten Morgen loben
Der gerne zaghaft gähnt mit Groß und Klein
Verborgen glättend hässlich alte Wogen
© Dominik Alexander / 2022
Wir fallen alle in einen stets wiederkehrenden Schlaf
Träumen uns an den Rand der Stadt
Und sind ra{s}tlos
© Dominik Alexander / 2022