AUR(or)A

Es ist ja für jeden neu, dass wir das Leben leben. Wenn wir alles um uns vergessen, bleiben wir dem Alten treu.

© Dominik Alexander / 2024

scribo ergo sum

I write, therefore I am
But only if I can
If I’m too sick
My head feels like a brick

© Dominik Alexander / 2024

Windsammler

Am Abend sammle ich noch etwas Wind / Weil meine Augen müde sind / Vom schniefenden Verweilen / Will doch viel lieber durch die Landschaft eilen

© Dominik Alexander / 2024

Die Wespe

Sie ist groß
Und sie sticht mich
Nicht
Sie besucht mich

© Dominik Alexander / 2024

zeitlos. sprachlos

mich sinken lassen
wohin auch immer
ertrinken im rausch
gedankenlos und dann

© Dominik Alexander / 2024

Sonnet #59: Dogmatics

The clouds roll out emotions left in space
My cemetery walk accepts dark matters
Some people leave their life without a trace
The church is more concerned about dogmatics

© Dominik Alexander / 2024

Immer irgendwie zu Hause

Wir gehen ein in die Gründe, die das Meer bedeuten. Zeitzeugen sind wir nicht, doch wir spüren dem Seufzen nach, das am Meeresgrund melancholisch seine Bahnen zieht.

© Dominik Alexander / 2024

Sonnet #58: Garbage

For hours trapped with egoists in train
They talk without a pause and drink their beer
Their smell of garbage drives me fast insane
There’s nothing greater to enjoy in here

© Dominik Alexander / 2024