Immer irgendwie zu Hause

Wir gehen ein in die Gründe, die das Meer bedeuten. Zeitzeugen sind wir nicht, doch wir spüren dem Seufzen nach, das am Meeresgrund melancholisch seine Bahnen zieht.

© Dominik Alexander / 2024

Im Jenseits der Sterne

Bis bald, sagte er, und ließ den Kopf sinken. Da ist so eine Gewalt in mir; die muss mal raus. Sonst krepier ich hier, verstehst du?

© Dominik Alexander / 2024

Sonnet #58: Garbage

For hours trapped with egoists in train
They talk without a pause and drink their beer
Their smell of garbage drives me fast insane
There’s nothing greater to enjoy in here

© Dominik Alexander / 2024

Eine Reconquista des Schönen

Monets Garten gastiert in Dresden und die Presse ist verzückt. Ich weniger, denn hier gibt es kaum einen Moment der angepriesenen Entspannung, sondern nur permanent Klänge und Bewegung. Ein Rückblick.

© Dominik Alexander / 2024

Sonnet #57: Traumtänzer

Gespenster hängen in den tiefen Träumen
Das Licht springt an und geht bald wieder aus
Was wir an Unrat uns ins Hirn verräumen
Will irgendwann vollständig wieder raus

© Dominik Alexander / 2024

Bis das Schweigen wieder zählt

Straßen sind laut in diesen Tagen
Abgase verstopfen die Rettungsgasse
Fahrräder landen in den Gräben der Niedertracht

© Dominik Alexander / 2024

According to the Ordinary: London

Alright, mate, listen close and you’ll see
Life ain’t all glitz and glam, it’s the ordinary for me
According to the ordinary, ain’t no fuss

© Dominik Alexander / 2024