Zuweilen wünsche ich mir, nicht so viel zu denken, sondern mehr zu sagen. Dem Wust an gedankenloser, verschwendeter Sprache etwas mehr Substanz entgegenzusetzen. Doch wer kann schon aus seiner Haut?
© Dominik Alexander / 2024
Welcome to my creative mind!
Zuweilen wünsche ich mir, nicht so viel zu denken, sondern mehr zu sagen. Dem Wust an gedankenloser, verschwendeter Sprache etwas mehr Substanz entgegenzusetzen. Doch wer kann schon aus seiner Haut?
© Dominik Alexander / 2024
Wer sind wir denn, dass wir die Letzten achten
Dass wir betrachten nur, was dieses Land im Kleinsten auseinandertreibt
Wenn nur der Erste bleibt und alle anderen gehen
© Dominik Alexander / 2024
Dieses Buch hat mich sooo geflasht
Habe die Nacht deshalb durchgemacht
Weil ich es einfach nicht
Aus der Hand legen konnte
© Dominik Alexander / 2024
Der Scheitelpunkt des Flusses brennt mir ein Loch in die Brust
Es ist nicht Frust
Der mich verstummen lässt
© Dominik Alexander / 2024
Nur ausgesetzt erleben wir die Welt
Der Tag beginnt in heiterer Umnachtung
Wie lebten wir, wenn alles nur gefällt
Das Schöne generiert sich aus Verachtung
© Dominik Alexander / 2024
mich sinken lassen
wohin auch immer
ertrinken im rausch
gedankenlos und dann
© Dominik Alexander / 2024
Die kühle Luft des Morgens hängt noch in den Zweigen
Geigenklänge dringen an meine Ohren
Geboren bin ich, um dem Wind zu trotzen
© Dominik Alexander / 2024
Heute will ich einfach mal nicht klagen. Es gäbe natürlich vieles, das beklagenswert wäre. Ändern lässt es sich dennoch nicht. Jedenfalls nicht das große Weltgeschehen.
© Dominik Alexander / 2024
Schlimm genug, dass wir uns mittlerweile wieder vehement gegen Faschismus, Rechtskadikalismus und Antisemitismus einsetzen müssen. Obwohl das doch selbstverständlich sein sollte.
© Dominik Alexander / 2024
Ein aggressives Schweigen liegt über dem Land. Je älter ein Mensch wird, umso wortkarger läuft er an seinen Mitmenschen vorbei. Augenkontakt erlaubt er nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
© Dominik Alexander / 2024