Wo soll das einst enden?
Nur im stillen Befremden
Wenn wir gar nicht so fern
Wortlos auseinandergehen?
© Dominik Alexander / 2024
Welcome to my creative mind!
Wo soll das einst enden?
Nur im stillen Befremden
Wenn wir gar nicht so fern
Wortlos auseinandergehen?
© Dominik Alexander / 2024
und dann wird er eines tages in die welt geworfen
nacktes fleisch auf nackte erde
und dann entdeckt er die sprache
doch still sollst du sein
© Dominik Alexander / 2024
die saat zürnt über den silberstreif
der taubenetzt über den grashalmen hängt
hier ist der gedanke noch phantasie
© Dominik Alexander / 2024
Das Wummern geht schon wieder los
Draußen vor der Tür
Steht kein Heimkehrer
Sondern rennen die Verschwörer
© Dominik Alexander / 2024
Für den Hauch eines Moments kann ich in deinen Augen Zuversicht erkennen, nicht nur Hoffnung. Hoffnung ist einseitig, gibt nie etwas zurück, vereinnahmt nur den Glauben des Fußvolks, ohne etwas zu bewirken.
© Dominik Alexander / 2024
Ich werde einfach über das Schreiben schreiben. Da ist mir noch immer etwas eingefallen. Im Grunde könnte ich hier schließen. Die oberste Ebene ist abgearbeitet.
© Dominik Alexander / 2024
Mit den Brunnen ist das so eine Sache
Wenn ich über sie wache
Muss ich ich sagen und nicht du
In diesem Fall trifft es zu
© Dominik Alexander / 2024
Worte sind die Messer dieser Tage
Menschen werfen sie aus
Wie Haken an einer Angel
In einen stillen See hinein
© Dominik Alexander / 2023
mit einem Lied auf den Lippen
versuch ich mich in den Morgen hineinzuschieben
einen Montag
der ebenso beginnt
© Dominik Alexander / 2023
Das Vielfraß suhlte sich im Laub und sprach zur Krähe, die da stand: Muh. Hör zu, mir war, als hätte ich vernommen, ganz unbesonnen oder unbeschienen – wie man auch will – drei Rufe in der Nacht.
© Dominik Alexander / 2023