Denn alles, was wir sind, verlangt nach mehr
In Heiterkeit und Ernst gewinnt der Geist
Das leichte Leben fällt ihm nicht mehr schwer
Wenn in Gedanken er die Welt bereist
Im Traum war er an manchem stillen Ort
Das Laute ist gebannt in jeder Nacht
Die dunklen Wolken bergen jenen Hort
Den er ersehnt für gnadenlose Macht
Wer erstmal oben ist, will nicht mehr runter
Verlockend sind die süßen Trauben hier
Die Vorstellung vom Thron ist meistens bunter
Real betrachtet zählt nicht mehr das Wir
Im Schwarz und Weiß der Mächte lügen alle
Die graue Wahrheit hofft auch noch im Falle.
© Dominik Alexander / 2024
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