Wer danach befragt wird, wie er einmal sterben möchte, dann antworten wohl die meisten: im Schlaf. Allerdings nicht mit Mitte Vierzig. Da sollte dann schon mindestens eine Neun vorm Lebensalter stehen.
© Dominik Alexander / 2024
Welcome to my creative mind!
Wer danach befragt wird, wie er einmal sterben möchte, dann antworten wohl die meisten: im Schlaf. Allerdings nicht mit Mitte Vierzig. Da sollte dann schon mindestens eine Neun vorm Lebensalter stehen.
© Dominik Alexander / 2024
Am Abend sammle ich noch etwas Wind / Weil meine Augen müde sind / Vom schniefenden Verweilen / Will doch viel lieber durch die Landschaft eilen
© Dominik Alexander / 2024
Sie ist groß
Und sie sticht mich
Nicht
Sie besucht mich
© Dominik Alexander / 2024
mich sinken lassen
wohin auch immer
ertrinken im rausch
gedankenlos und dann
© Dominik Alexander / 2024
Wir gehen ein in die Gründe, die das Meer bedeuten. Zeitzeugen sind wir nicht, doch wir spüren dem Seufzen nach, das am Meeresgrund melancholisch seine Bahnen zieht.
© Dominik Alexander / 2024
Der Tag liegt still
Und meine Augen ruhen
Auf einem Grashalm
Der sacht vom Morgennebel gebogen
© Dominik Alexander / 2024
Bis bald, sagte er, und ließ den Kopf sinken. Da ist so eine Gewalt in mir; die muss mal raus. Sonst krepier ich hier, verstehst du?
© Dominik Alexander / 2024
Monets Garten gastiert in Dresden und die Presse ist verzückt. Ich weniger, denn hier gibt es kaum einen Moment der angepriesenen Entspannung, sondern nur permanent Klänge und Bewegung. Ein Rückblick.
© Dominik Alexander / 2024
Gespenster hängen in den tiefen Träumen
Das Licht springt an und geht bald wieder aus
Was wir an Unrat uns ins Hirn verräumen
Will irgendwann vollständig wieder raus
© Dominik Alexander / 2024
Straßen sind laut in diesen Tagen
Abgase verstopfen die Rettungsgasse
Fahrräder landen in den Gräben der Niedertracht
© Dominik Alexander / 2024