Ich schlürfe an meinem lauwarmen Tee, während draußen der Wind lautstark heult. Den Wind kann ich nicht beeinflussen. Doch wieso eigentlich nicht?
© Dominik Alexander / 2024
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Ich schlürfe an meinem lauwarmen Tee, während draußen der Wind lautstark heult. Den Wind kann ich nicht beeinflussen. Doch wieso eigentlich nicht?
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Den ersten warmen Frühlingstag 2024 nutze ich für eine Radfahrt an der Elbe entlang. Was könnte schief gehen? Nun, man könnte einen Aufkleber der rechtsextremistischen AfD sehen. Eine Erregung.
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Wer danach befragt wird, wie er einmal sterben möchte, dann antworten wohl die meisten: im Schlaf. Allerdings nicht mit Mitte Vierzig. Da sollte dann schon mindestens eine Neun vorm Lebensalter stehen.
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Wir gehen ein in die Gründe, die das Meer bedeuten. Zeitzeugen sind wir nicht, doch wir spüren dem Seufzen nach, das am Meeresgrund melancholisch seine Bahnen zieht.
© Dominik Alexander / 2024
Monets Garten gastiert in Dresden und die Presse ist verzückt. Ich weniger, denn hier gibt es kaum einen Moment der angepriesenen Entspannung, sondern nur permanent Klänge und Bewegung. Ein Rückblick.
© Dominik Alexander / 2024
Draußen ist der erste warme Tag dieses Jahres. Gar nicht mehr so jung; es sind die Iden des März. Wie sah es da im vergangenen Jahr aus? Ebenso unheilverkündend in jedem Fall.
© Dominik Alexander / 2024
Fliegende Gedanken mit fliegenden Fingern im Schlepp; die Gedanken im Wasser; die Finger trippeln am Land auf dem Treidelpfad hinterher.
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Ich sitze ein wenig frierend in meiner Bibliothek, spüre die Kälte von draußen an meine Fenster klopfen. Sie begehrt Einlass, doch ich lass sie nicht rein.
© Dominik Alexander / 2024
Zwölfter März 1914. Frühling kurz vor dem Krieg. In der Libyschen Wüste bedeutete das nichts. Doch woher sie kamen und wohin sie gingen war es Geschichte und Zukunft.
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Wer schleppt denn heute noch fünf Kilo Papier mit sich herum? Zum Rewe war ich natürlich gegangen, um Essen zu besorgen. Magenfutter. An Geistesfutter hatte ich nicht gedacht.
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